25 Jahre und nicht müde

25 Jahre und nicht müde

Norbert Miebach, Dirigent der „Interessengemeinschaft Musik“ (IGM), ist auch nach 25 Jahren nicht müde – im Gegenteil. Für das 25 jährige Jubiläum des Musikorchesters hatte sich Miebach ein besonderes Ziel gesteckt. Mit dem 40 köpfigen Orchester spielte er ein höchst anspruchsvolles Konzert. Miebach präsentierte in knapp drei Stunden eine musikalische Bandbreite von „Fanfare“ bis zu Selections von „Mary Poppins“.

Beim neunminütigen Tubasolo in „Capriccio“ von Rodney Newton zeigte der Soloist Paul Lehnard sein Können. Das Publikum und seine Musikerkollegen applaudierten begeistert. Xylohonist Heinz Tillmann versetzte die Zuhörer mit dem Xylophonklassiker „Erinnerung an Zirkus Renz“ von Gustav Peter in eine Zirkusvorstellung. Virtuos ließ er die Schlägel über die Klangstäbe sausen.

Nach diesem genussvollen Musikprogramm war den Zuhörern eine kurze Pause gegönnt. Jetzt war Zeit für einen regen und begeisterten Austausch über die Musik. Bürgermeister Dr. Gero Karthaus freute sich sehr auf den zweiten Konzertteil. „Als Fan von Filmmusik ist das genau meine Musik“, meinte er. Karthaus zeigte sich beeindruckt über die Fanfare „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauss, mit der die „Interessengemeinschaft Musik“ (IGM) das Konzert eröffnet hatte.

Der zweite Konzertteil versprach genauso spannend zu werden wie der erste. „Müde“ – keine Spur, denn bei „Moment for Morricone“ von Ennio Morricone versetzte Miebach die Zuschauer in Gedanken in den weltbekannten Italo-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Die „Interessengemeinschaft Musik“ (IGM) ist wahrlich „breit“ aufgestellt. Die jüngste Spielerin ist gerade mal halb so alt wie die „Interessengemeinschaft Musik“. Der älteste Musiker hat die sechzig bereits überschritten.

Die Harmonie und Herzlichkeit der Orchestergemeinschaft erfuhren die Zuschauer bei kleinen Ansprachen zwischen den Musikstücken. Norbert Miebach erhielt für seine 25jährigen Verdienste für die Leitung der „Interessengemeinschaft Musik“ einen Engelskirchener Engel. Beim Aufbau des Konzerts hatte Miebach mit dieser Lichtdekoration geliebäugelt wie Friedhelm Miebach schmunzelnd verriet. Das Orchester hatte sich überlegt, wie man dem langjährigen Dirigenten ein Geschenk für seine Verdienste übergeben könne ohne dass „der Chef“ dieses mitbekommen würde. So wurde das Geschenk kurzerhand in die Dekoration eingebaut. Diese kleine Anekdote verriet Friedhelm Miebach zur Freude des Publikums und des gerührten Norbert Miebach.

Abgerundet wurde das fast dreistündige Konzert mit einer vehement eingeforderten Zugabe. Die „Interessengemeinschaft Musik“ (IGM) lieferte diese mit Solist Jürgen Wunderlich – der Stimme aus dem Bergischen. Wunderlich hatte durch das Programm geführt und Erklärungen über die Musikstücke gegeben.

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