5000 m und kein bisschen müde

5000 m und kein bisschen müde

5000 m und kein bisschen müde – so war der Eindruck von Helga Piechaczek. Sie verließ am Freitag nachmittag nach den zurückgelegten 5000m das Schwimmbecken. Die Triathletin des VfL Engelskirchen hatte den Start des 24 Stunden Schwimmens als Bahnenzählerin verfolgt. Um 15 Uhr hatte Bürgermeister Gero Karthaus mit einem „Gut Schwimm“ und einem Schuss den Startfür das 24 Stunden Schwimmen gegeben. Unter den Schwimmern der achtköpfigen Startgruppe war auch Bundestagsabgeordnete Michael Engelmeier. Skeptisch hatte sie vor dem Start die Wassertemperatur getestet. „Hoffentlich habt ihr das Wasser für mich etwas angewärmt, ich mag doch kein kaltes Wasser“. Nach den ersten Bahnen zeigte sie sich aber sehr zufrieden. Zügig zog sie ihre Bahnen durch das 23 Grad warme Wasser.

Helga Piechaczek nutzte nach zwei Stunden „Bahnenzähldienst“ die Gelegenheit, um selbst im wärmenden Neoprenanzug zu schwimen. Sie schwamm technisch sauber und kontinuierlich über zwei Stunden ihre Bahnen. Nach einer warmen Dusche und heißem Tee genoss sie eine Ruhepause. Dabei „schnupperte“ sie schon mal an der Sonderprägung des Christkind-Taler 2016. Denn sie war bereits 5000m geschwommen. Damit hatte sie sich den Christkind-Taler auf jeden Fall schon mal verdient. Doch fertig war sie noch lange nicht –  im Laufe der 24 Stunden war sie dreimal im Wasser. Am frühen Samstag morgen schwamm sie nochmals 5000m und im Laufe des Vormittags weitere 7900. Insgesamt erreichte sie beachtliche 17900 m. Dafür wurde sie unter anderem mit einem Gutschein von rad&sport liiiben für ihre Verdienste belohnt.

Nach drei Stunden waren fast 300 Schwimmer an den Start gegangen. Damit wurde die Hoffnung der Organisatoren auf einen neuen Teilnehmerrekord geweckt. Unter den Teilnehmer war nicht nur sportliche Prominenz. Viele Triathleten des VfL Engelskirchen, DLRG Schwimmer aus Engelskirchen und Waldbröl nahmen teil. Das größte Teilnehmerfeld stellten die vielen Kinder und Jugendlichen aus den Schulen.

Nach den sportlichen Aktivitäten nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit ihre Muskeln bei einer sanften Shiatsu-Massage von Hans-Peter Niehof zu entspannen. Während des 24 Stunden am Freitag Abend stattfand, konnten vorangemeldete Sportler Functional Fitness Training bei Personaltrainer Markus Raatz kennenlernen. Functional Fitness bedeutet: abwechslungsreich Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer trainieren, nur mit Hilfe seines Körpergewichts.

5000 m und kein bisschen müde

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