Engelmuseum in Reichweite

Engelmuseum in Reichweite

Seit drei Jahren gibt es nun den Engelverein Engelskirchen e. V.. Damals wurde die größte Engelsammlung der Welt vom – inzwischen verstorbenen – Engelsammler Johann Fischer nach Engelskirchen überbracht.

„Der Auftrag, diese Sammlung einer großen Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist fest verbunden mit der Schenkung und damit unser erklärtes Vereinsziel“ erinnert sich Ralf Rother, erster Vorsitzender des Engelvereins. „Nach einer Zeit der intensiven finanziellen Konsolidierung, dem Umzug der Engelsammlung und Neubesetzungen im Vorstand sind wir nun an einem Punkt, ab dem wir mit großen Schritten voran kommen und in die Zukunft schauen“, so Rother weiter. Als neue Vorstandsmitglieder begrüßt der Engelverein Frau Martina Kupper und Herrn Lukas Schlichtebrede. Frau Kupper ist künftig zuständig für den Museumsaufbau, Herr Schlichtebrede kümmert sich um das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit./p>

Der Engelverein Engelskirchen e. V. wird seit Anfang 2013 von dem Strategie- und Unternehmensberater Herrn Rainer Heyn ehrenamtlich beraten. In mehreren intensiven Coachings hat der Vereinsvorstand das Projekt „Engelmuseum“ strukturiert und in einen Zeitplan gefasst. „Am 15. Oktober 2015 werden wir eine Engel-Ausstellung unter dem Namen ‘Erstes Deutsches Engelmuseum’ eröffnen“, erklärt Rother stolz, „das Ziel ist definiert, die Meilensteine auf dem Weg sind ebenfalls gesetzt. Nun gilt es, das alles mit Leben zu füllen.“ Eine große Hilfe ist hierbei der Leiter des Seminars für Kunstgeschichte und Kunstvermittlung der Universität Koblenz, Prof. Dr. Dr. h. c. Ludwig Tavernier, der von dem Projekt so begeistert war, dass er sofort seine Unterstützung zusagte. Gemeinsam mit einer 15-köpfigen Seminargruppe des kunsthistorischen Institutes der Uni Koblenz lautet die Semesteraufgabe, ein fertiges Museumskonzept zu erarbeiten. Die ersten Exkursionen der Studenten nach Engelskirchen haben bereits erfolgreich stattgefunden, um die auf 15.000 Exponate geschätzte Sammlung zu strukturieren. „Aktuell werden wir von vielen guten Engeln umschwebt. Wenn wir zusammen mit den Studenten ein tragfähiges Konzept entwickelt haben, können wir ab Juli diesen Jahres auf die Suche nach potenten Sponsoren gehen und uns um die Beschaffung von Fördergeldern durch Bund und Land bemühen.“ führt Rother aus.

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