Racing is Life

Racing is Life

Die 22. Oldtimerrallye „Tour der 1000 Kurven“ quer durch Oberberg stand bei Lea Klein und Sylvia Kalthoff unter dem Motto „Racing is Life“.

Das Zitat von Steve McQueen steht bei der langjährigen Ex-Rennfahrerin Lea Klein ganz oben auf der Lieblingssätze, denn es verkörpert eine Lebenseinstellung, die für professionelle Rennfahrer alles auf den Punkt bringt. Über 17 Jahren war die sportliche Dame aus dem Siegerland im Rennsport aktiv und hat sich nach einigen Jahren Abstinenz nun der Teilnahme an Oldtimerrallyes gewidmet. Mit ihrer Freundin Sylvia Kalthoff, die ebenfalls begeistert an Motorsportevents aktiv teilnimmt, ist die „Tour der 1000 Kurven“ nun in diesem Jahr die dritte Rallye. Das Autofahren und die Geschwindigkeit stehen bei den Damen im Vordergrund. Dafür haben sie sich bei der seit über zwanzig Jahren bestehenden oberbergischen Klassikerrallye angemeldet und sich überraschen lassen, was sie dort erwartet. „Sie sagt mir wo es lang geht und ich fahre“ so Lea Klein. Damit ist die Rollenverteilung klar ausgedrückt. Und sie funktioniert hervorragend. Auf einem Porsche 911 SC aus dem Jahre 1978 preschten sie auf den kleinen Straßen mit großem Vergnügen durch die tausend Kurven im Oberbergischen. Dass der Porsche zuverlässig und zügig läuft, dafür hatte Kleins Sohn gesorgt, der den Wagen liebevoll in über 350 Stunden professionell zusammengebaut hatte.

Doch von so viel Professionalität ließen sich die übrigen einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Rallye durch das Oberbergische nicht schrecken. Neben zahlreichen Teams mit einem „GM“-er Kennzeichen hatten sich viele auswärtige Teilnehmer angemeldet. Diese Teams kamen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland, wobei die Teilnehmer teils Anfahrtswege von gut zwei Stunden auf sich genommen hatten. Dass sich so viele andere Motorsportbegeisterte aus anderen Ort für die Oberbergische Rallye interessierten, freute die Renngemeinschaft überaus.

Die Strecke führte die Gespanne über eine insgesamt knapp 100 Kilometer von Lindlar über Bielstein nach Wipperfürth. Die Mittagspause führte zur Zunft Brauerei. Dort gab es wie jedes Jahr eine Sonderprüfung zu absolvieren unter den kritischen Augen zahlreicher Zuschauer. Danach konnten die Autos bei der großen Hitze etwas abkühlen und die Teams bei leckerem Mittagsmahl eine kurze Verschnaufspause einlegen. Doch dafür hatten sie nur rund eine dreiviertel Stunde Zeit, denn danach hieß es schon wieder aufsatteln und auf zur zweiten Etappe, die dann auf tausenden von Kurven von Bielstein nach Wipperfürth zum Marktplatz führte, wo die Fahrzeuge den wartenden Zuschauern von Streckensprecher Fred Tiebe von der Renngemeinschaft Oberberg vorgestellt wurden.

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